Plastikgabeln als schützende Barriere
Gartenexperten empfehlen, Plastikgabeln in die Erde des Gemüsebeets zu stecken, um Schädlinge von den Pflanzen fernzuhalten. Besonders nützlich soll das gegen sogenannte Wintersädlinge sein. Normale Picknick‑ oder “Pasta pot meal deal”-Gabeln (einfach erhältliche Einweggabeln) bilden eine physische Barriere und machen das Vorankommen für manche Schädlinge schwerer.
Ein Experte erklärt: „Weiche Körper-Schädlinge wie Schnecken und Nacktschnecken können durch die stachelige Oberfläche, die Plastikgabeln erzeugen, abgeschreckt werden, wenn sie in den Boden gesteckt werden.“
Die Gabeln sollten etwa 5 cm auseinander gesteckt werden, um Schnecken und Nacktschnecken effektiv abzuwehren. Bei größeren Schädlingen wie Katzen, Kaninchen und Eichhörnchen empfiehlt man 7 cm voneinander. So entsteht eine Barriere, die es den Tieren schwerer macht, leicht an die Pflanzen heranzukommen.
Warum Plastikgabeln vielseitig sind
Ein großer Vorteil der Plastikgabeln ist ihre Wiederverwendbarkeit. Nach schlechtem Wetter kann man sie aufheben und neu platzieren, um andere Pflanzen zu schützen. Gartenexperten betonen, dass sich diese Gabeln Jahr für Jahr wiederverwenden lassen, was sie für Gärtner attraktiv macht, die auf Recycling und Wiederverwendung Wert legen.
Außerdem wirken sie optisch abschreckend: Die Reflexionen der glänzenden Gabeln können Vögel fernhalten, und selbst größere Tiere wie Rehe könnten misstrauisch gegenüber Bereichen mit stacheligen Gabeln sein. Mit diesen Vorteilen wirkt die Methode für viele Gärtner wie eine praktikable Option.
Risiken und Alternativen
Trotz dieser Vorteile sind nicht alle Experten überzeugt. Ein Kritiker sagt: „Dies ist keine gute Methode, da sie nicht besonders effektiv ist und nur bei einer begrenzten Anzahl von Schädlingen funktioniert.“ Zudem besteht die Gefahr, dass Plastikgabeln Wildtiere gefährden — durch Verschlucken oder Verheddern kann es zu Problemen kommen.
Langfristig könnten die Gabeln Mikroplastik freisetzen, weil sie durch Sonneneinstrahlung, Temperaturänderungen und Abrieb abgebaut werden. Das wirft Fragen zur Belastung des Gartenbodens mit Kunststoff auf.
Als Alternativen empfehlen Experten
- Zweigzäune
- Netze
- hölzerne Gabeln
Auch die Begleitpflanzung mit duftenden Pflanzen wie Knoblauch kann helfen, Schädlinge wie Eichhörnchen fernzuhalten. Diese Optionen bieten ähnliche Schutzmöglichkeiten, ohne Kunststoff in den Boden zu bringen.
In Anbetracht aller Vor- und Nachteile bleibt die „skurrile“ Methode mit Plastikgabeln eine interessante, aber umstrittene Möglichkeit zur Schädlingsabwehr. Während manche Gärtner gern mit kreativen Ansätzen experimentieren, setzen andere lieber auf bewährte Alternativen. Welche Methode bevorzugen Sie in Ihrem Garten?