Wer dahinter steckt
Ein besonderes Wiedersehen: Danny Boyle und Alex Garland arbeiten erneut zusammen – sie waren schon bei den vorherigen Teilen dabei. Boyle, ein Oscar-Preisträger, sitzt wieder auf dem Regiestuhl, Garland, ein Oscar-nominierter Drehbuchautor, hat wieder das Skript geschrieben. Gemeinsam schaffen sie eine beklemmende Atmosphäre, die an Klassiker wie „A Clockwork Orange“, „Layer Cake“ und „Casino Royale“ erinnert (diese Filme dienen als Referenz für Ton und Stil).
Wer mitspielt
In „28 Years Later“ stehen unter anderem Jodie Comer, Ralph Fiennes, Aaron Taylor-Johnson, Edvin Ryding und Erin Kellyman auf der Besetzungsliste. Diese Gruppe bringt viel Tiefe in die Figuren und sorgt für die nötige Spannung. Zusammen mit weiteren, nicht namentlich genannten Talenten erwecken sie die Geschichte zum Leben.
Worum’s geht
Die Handlung setzt fast drei Jahrzehnte nach dem Ausbruch des Rage Virus an. Dieses hochansteckende Virus, das aus einem biologischen Waffenlabor entkam, hat das Land weiterhin fest im Griff. Über das Gebiet wurde eine strenge Quarantäne verhängt, doch einige Menschen haben Wege gefunden, in der neuen Welt zu überleben. Im Zentrum steht eine Gruppe Überlebender auf einer kleinen Insel, die nur über einen einzigen, stark verteidigten Damm mit dem Festland verbunden ist.
Die Spannung steigt, als ein Mitglied der Gruppe eine Mission ins unbekannte Herz des Festlands unternimmt und dort Geheimnisse, Wunder und Schrecken entdeckt. Sowohl Infizierte als auch Überlebende haben sich verändert, was die komplexe Entwicklung des Rage Virus und seine Folgen zeigt.
Wie der Film ankommt
„28 Years Later“ wird bislang sehr positiv gesehen und hat auf Rotten Tomatoes eine Bewertung von 89 % erreicht. David Rooney vom Hollywood Reporter merkt an: „Boyle und Garland haben noch reichlich frische Inspiration für pulsierende Angst.“ Die Plattform Rotten Tomatoes bezeichnet den Film als fesselnd und unvorhersehbar, mit modernen Anklängen an aktuelle Ängste.
Auch Fans loben den Film: Einige nennen ihn ein Meisterwerk oder „eine eindrucksvolle Perle“. Ein anonymer Kritiker schrieb, der Film sei „doppelt so gut wie ’28 Days Later’ – einer von Boyles besten Filmen“. Diese positive Resonanz von Kritikern und Publikum macht „28 Years Later“ zu einem bemerkenswerten Beitrag des britischen Kinos.
Wo man ihn sehen kann
Der Film lief früher in diesem Jahr im Kino und ist inzwischen auf Streaming-Plattformen wie Apple TV und Amazon Prime verfügbar. So erreicht das Werk ein noch breiteres Publikum.
Während „28 Years Later“ weiter international Wellen schlägt, erinnert der Film daran, wie stark britische Thriller das Filmschaffen prägen können. Von Boyles Regie über die starke Besetzung bis zur beeindruckenden Bewertung bleibt der Film ein markantes Werk, das nicht nur Horrorfans anspricht, sondern auch die Tradition britischer Filmkunst fortführt.